Animationen
Bei Animationen unterscheidet man zwischen 2D und 3D Animationen. Beide Animationstypen enstehen mittels spezieller Software. Bei 2D Animationen, oft auch Motion Design genannt, müssen über Styleframes die Design Elemente und der Look definiert werden. In der Folge wird mit Hilfe eines Storyboards der Animationsablauf definiert. Angewandt werden 2D Animationen in Form von animierten Graphiken in Corporate Videos oder als Bestandteil von Erklärfilmen/ Erklärvideos als Motion Graphics.
Bei 3D Animationen (auch CGI genannt= Computer generated Images) werden 3D Objekte animiert. Die Animation wird entweder aus Konstruktionsdaten(auch CAD genannt =
Computer-aided Design genannt) oder an Hand von Scans oder Produktbildern erzeugt. Auch hier wird mit Hilfe eines Storyboard der Ablauf definiert. Angewandt werden 3D Animationen in Form von animierten Produkten/ Produktdemos in Corporate Videos oder als Ersatz für real gedrehte Inhalte (z.B. Autos, Landschaften, Fanatasy-Figuren etc.) in allen Videoformen.

Archivmaterial
Archivmaterial umfasst Videomaterial, was bereits existiert und in
das zu produzierende
Video integriert werden soll. Oft handelt es sich um historisches Material, um den traditionellen Werdegang eines Unternehmens und seiner Personen zu illustrieren.

Auflösung
Hier geht es um die Bildqualität in Form der Anzahl der Bildpixel.
- Eine Full HD Auflösung hat 1920x1080 Pixel.
- Eine 2K Auslösung hat max. 2048 x 1080 Pixel.
- Eine 4K Auslösung hat max. 4096 x 2160 Pixel
-
Eine 6K Auslösung hat max. 6144 x 3160 Pixel.

Wenn z. B. eine Aufnahme mit 4K-Auflösung vorliegt und das Endprodukt nur eine Full-HD Auflösung haben soll, können Einstellungsgrößen extrahiert werden.  Eine, in hoher Auflösung aufgezeichnete Naheinstellung, kann dann ohne Qualitätsverluste    als Groß- oder Detaileinstellung verwendet werden.

A


Buy Outs
Buy Outs sind Lizenzgebühren für die Verwendung von Bildern, Videos, Musik oder Darstellern. Diese müssen vor der Veröffentlichung zeitlich und räumlich (in welchem Kanal und in welchen Ländern wird ausgestrahlt?) definiert werden.

Blue Screen/ Green Screen Technik

Die farbbasierte Bildfreistellung (engl. chroma keying) ist ein Verfahren in der Film- und Videotechnik, das ermöglicht, Gegenstände oder Personen freizustellen, um sie im Compositing vor einen seperaten Hintergrund zu setzen.

B


Casting

Das Casting beschreibt den Vorgang, wenn die Produktion auf der Rollensuche potentielle Schauspieler/ Darsteller für eine Rolle einlädt und von Ihnen Videoaufnahmen macht, um die passenden Charaktere für das geplante Film-/ Videoprojekt zu finden.

Content Marketing
Content Marketing beabsichtigt, durch die Bereitstellung von relevantem und hochwertigen Content definierte Zielgruppen zu erreichen. Die Inhalte müssen der jeweiligen Zielgruppe einen Nutzen und Mehrwert bieten. Sie können zum Beispiel informativ, beratend, unterhaltsam oder emotional sein.

Compositing
In der digitalen Bildnachbearbeitung werden im Compositing verschiedene Bildelemente zu einem Bild kombiniert. Das können z.B. eine Kombination aus real gedrehter Landschaft mit Bergen aus separaten Quelleen sein oder das Zusammenfügen einer vor Green- oder Blue Screen gedrehten Person mit einem separaten Hintergrund. 

Corporate Film/ Corporate Video
Diese Art von Videos erzählt von bestimmten Unternehmensbereichen, -personen oder -themen. Sie sind nicht werblich konzipiert und meistens mehrere Minuten lang. 

C


Drohnen Videos

Drohnenvideos ermöglichen rasante Kameraflüge und ungewöhliche Perspektiven. Je nach Konzept lassen sich Drohnen-Videosequenzen gut mit konventionell gedrehtem Videomaterial kombinieren.

D


E

Editing (oder Bildschnitt)
Beim Videoschnitt werden von einem Editor Sequenzen aus dem gedrehten Video-Quellmaterial aneinandergereiht. Dabei entsteht im Bildschnitt/ Editing ein inhaltlich und dramaturgisch gestalteter Videofilm.


Format

Hierbei geht es um die Bestimmung des Bildformats wie z.B. das 16:9 Format eines modernen TV-Geräts oder 4:3 wie beim iPad. Vor der Videoproduktion sollten das oder die Format(e) geklärt sein, um mit enstprechendem Bildauschnitt zu produzieren.

Filmproduktion (siehe auch Videoproduktion)

Eine Film-/ Videoproduktion ist für die Umsetzung des Films/ Videos zuständig. Je nach Anforderung sind neben der reinen Exekution verstärkt Ideenfindung und Konzept angefragt. Produktionen müssen in der Lage sein im Film/ Video vorher abgestimmte Stimmungen zu erzeugen und Bedürfnisse beim Betrachter zu wecken. Zudem muss die Film-/  Videoproduktion über ein umfangreiches Wissen über Aufnahme- und Verarbeitungstechniken bis hin zur Bildbearbeitung verfügen.  

F

 


Green Screen/ Blue Screen Technik

Die farbbasierte Bildfreistellung (engl. chroma keying) ist ein Verfahren in der Film- und Videotechnik, das ermöglicht, Gegenstände oder Personen freizustellen, um sie im Compositing vor einen seperaten Hintergrund zu setzen.

G


How to Videos

How to Videos zeigen den Umgang/ Anwendung von Produkten oder Services. Sie gehören zur Kategorie des Erklärfilms/ Erklärvideos.

H


Interview
Interviews sind ein typisches Videoformat beim Content Marketing.

I


Jingle

Ein Jingle ist Soundelement, das in Form einer einprägsamen Tonfolge als akustisches Wiedererkennungsmerkmal dient. Z.B. der Herzschlag am Ende der Audi TV-Spots oder die Telekom Klangfolge.

J


Kamera

Die Kamera ist ein Gerät, das bewegte Bilder auf einem fotografischen Film oder digital auf ein magnetisches Videoband oder digitales Speichermedium aufzeichnen oder über eine Schnittstelle übermitteln kann.

K


Luftaufnahmen (engl.: Aerial shots)

Luftaufnahmen werden vom fliegenden Flugzeug oder Hubschrauber oder seit einigen Jahren mit der Drohne/ dem Octocopter aus gemacht. Die Kamera ist jeweils inerhalb spezieller Apparaturen montiert, mit denen die Ruhigstellung der Kamera und das Ausgleichen allzu harter Bewegungen erreicht werden kann.

L


Making of

Die übliche Bezeichnung für kurze Filme/ Videos über die Dreharbeiten, die besonderen Tricks und Special Effects, die bei einer Produktion zum Einsatz kamen. Making Ofs werden für ein Fan- und Interessiertenpublikum konzipiert und verstärkt im Content Marketing eingesetzt.

M


Nachdreh

Eine Szene kann aus unterschiedlichen Gründen nachgedreht werden, wenn der eigentliche Dreh schon abgeschlossen ist – sei es, dass ein Bild nötig ist, um etwas zu erklären oder eingehender zu erklären, sei es, dass sich eine Aufnahme als unbrauchbar erweist. Manchmal werden auch Szenen erweitert oder verlängert oder sogar ganze Nebenhandlungen ergänzt

N

 


O-Ton

Der O-Ton umfasst die Töne, die während der Film-/ Videoaufnahme live aufgenommen werden. Das umfasst neben der Sprache einer Person sämtliche Hintergrundgeräusche. Speziell bei einem Messe- oder Event Film/ Video ist darauf zu achten, dass sich Sprache und Hintergrundgeräusche - z.B. unter Zuhilfenahme eines speziellen Mikros - gut trennen lassen. Denn bei einer späteren, aufwändigen Synchronisation entstehen oft erhebliche Probleme, den O-Ton adäquat zu reproduzieren, weil alle Geräusche und vor allem die Raumqualitäten des Tons im Studio nachgebildet werden müssen.

O

 

 

 

 


Pack Shot/ Product Shot

Einstellungen, die das Produkt oder die „Packung“ resp. die Produktverpackung bildfüllend zeigen, nennt man Pack bzw. Product Shots. Dieser verstärkt den Interessens- und Kaufimpuls.

Postproduction

Zur Postproduktion eines Filmes/ Videos gehören vor allem der Bildschnitt innerhalb der digitale Bildbearbeitung mit z.B. 2D/ 3D Animationen, sowie die Vertonung z.B. mit der Sprachaufnahme und der Sound Design/ Musikauswahl.

PPM (PreProductionMeeting)/ PPM Protokoll

Das Pre-Production-Meeting findet vor den Dreharbeiten statt. Hier bei stimmen Unternehmen, ggf. Agentur und Produktion alle Inhalte ab, die den den Beteiligten wichtig ist. Ablauf und Stimmung der Geschichte, Art der Produktdarstellung, Drehort, Schauspielerauswahl werden im PPM geklärt. Im Besprechungs-Protokoll des PPM werden Angaben und Beschlüsse festgehalten und als verpflichtendes Element für die Produktion angesehen.

 Producer

Der Producer arbeitet für die Film-/ Videoproduktion und kümmert sich um alles Organisatorische rund um die Film-/ Videoproduktion. Er ist Ansprechpartner und Vermittler zwischen dem Unternehmen, der Agentur und dem Regisseur. Er koordiniert die einzelnen Arbeitsprozess, den Zeitplan und kümmert sich um eine optimale Auftragsabwicklung

P

 


Quad

Das Quad Motorrad wird in schwierigen Outdoorgelände gern als kostengünstiges Kamerafahrzeug verwendet. Eine spezielle Kameratechnik wie z.B. das Steadicam stabilisiert dabei die unruhigen Kamerabewegungen.

Q


Regisseur

Der Regisseur wird von der Film-/ Videoproduktion ausgewählt und dem Unternehmen vorgeschlagen. Ein Regisseur entspricht dem künstlerischen Leiter. Er schägt z.B. Schauspieler, Kostüme, Drehorte für den Film/ das Video vor und betreut das Projekt von der Enstehung an über die Produktion und die Bild- und Tonnachbarbeitung bis hin zur finalem Abnahme beim Unternehmen.

R


Schauspieler

Der Schauspieler verkörpert über seine Sprache, Mimik und Gestik die ihm zugedachte Rolle.  Dabei hat die glaubhafte Darstellung des Schauspielers viel mit der Vorstellung des Zuschauers zu tun. Erst in der Wahrnehmung des Zuschauers kann das beabsichtigte Bild entstehen. Deshalb sollte die Auswahl des Schauspielers nicht nach Sympathieempfindungen geschehen, sondern nach der Aufgabenstellung innerhalb des Inszenierung.

 

S


Storyboard/ Treatment

Im Storyboard wird der gesamte Ablauf des Films/ Videos gezeichnet. Für jede Einstellung gibt es ein Bild (oder bei aufwendigen Einstellungen sogar mehrere). Das erleichtert das Drehen, da man ein Bild vor Augen hat, und so Ausstattung, Kameraposition, Tricks, aber auch Probleme wie Anschlüsse oder Achsensprünge im Vorfeld abklären kann. Oft werden technische Einzelheiten – Toneffekte, Musik, Kamerabewegungen, aber auch Dialoge – im Storyboard notiert. In heutigen Produktionen, wo Film-/ Videoszenen aus vielen Einzelteilen per Compositing zusammengesetzt werden, wäre die Arbeitsteilung ohne detailliertes Storyboard unmöglich. Storyboards und Animatics sind außerdem übliche Formate, um das Projekt vor dem Dreh in einem PPM (PreProductionMeeting) final abstimmen zu können.
Das Treatment ist eine Alternative oder der vorherige Arbeitschritt des Storyboards. Das Treatment bezeichnet die Darstellung der Film/ Video Handlung in Textform.

Testimonial

Die Glaubwürdigkeit einer Botschaft steigt, wenn man einen glaubwürdigen Fürsprecher auftreten lässt. Zufriedene Kunden, die mit ihren positiven Erfahrungen zu Wort kommen, Personen, die ein Produkt einer Probe unterziehen, oder Prominente, die ihre Zufriedenheit mit einem Produkt äußern, nennt man „Testimonials“. Oft wird zwischen celebrity testimonials, in denen Prominente vor allem aus dem Film- oder Showbusiness als Protagonisten auftreten, und Real People Testimonials unterschieden, in denen vertrauenerweckende Nichtprominente sich für die Qualität des Produkts verbürgen.

 

Treatment/ Storyboard

Im Storyboard wird der gesamte Ablauf des Films/ Videos gezeichnet. Für jede Einstellung gibt es ein Bild (oder bei aufwendigen Einstellungen sogar mehrere). Das erleichtert das Drehen, da man ein Bild vor Augen hat, und so Ausstattung, Kameraposition, Tricks, aber auch Probleme wie Anschlüsse oder Achsensprünge im Vorfeld abklären kann. Oft werden technische Einzelheiten – Toneffekte, Musik, Kamerabewegungen, aber auch Dialoge – im Storyboard notiert. In heutigen Produktionen, wo Film-/ Videoszenen aus vielen Einzelteilen per Compositing zusammengesetzt werden, wäre die Arbeitsteilung ohne detailliertes Storyboard unmöglich. Storyboards und Animatics sind außerdem übliche Formate, um das Projekt vor dem Dreh in einem PPM (PreProductionMeeting) final abstimmen zu können.
Das Treatment ist eine Alternative oder der vorherige Arbeitschritt des Storyboards. Das Treatment bezeichnet die Darstellung der Film/ Video Handlung in Textform.

T


Videoproduktion (siehe auch Filmproduktion)
Eine Film-/ Videoproduktion ist für die Umsetzung des Films/ Videos zuständig. Je nach Anforderung sind neben der reinen Exekution verstärkt Ideenfindung und Konzept angefragt. Produktionen müssen in der Lage sein im Film/ Video vorher abgestimmte Stimmungen zu erzeugen und Bedürfnisse beim Betrachter zu wecken. Zudem muss die Film-/  Videoproduktion über ein umfangreiches Wissen über Aufnahme- und Verarbeitungstechniken bis hin zur Bildbearbeitung verfügen.  

 

V

 


Zielgruppe

Als Werbung wird die Verbreitung von Informationen in der Öffentlichkeit oder an ausgesuchte Zielgruppen, zwecks Bekanntmachung, Verkaufsförderung oder Image­pflege von meist gewinnorientierten Unternehmen bzw. deren Produkten und Dienstleistungen, selten auch für unentgeltliche, nicht gewinnorientierte Dienste oder Informationen, verstanden. Werbung wird klassisch als Impuls, Anpreisung, Anregung, Stimulation oder Suggestion transportiert, um eine spezifische Handlung, ein gewisses Gefühl oder einen bestimmten Gedanken bei anderen Menschen anzuregen und zu erzeugen

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